Von einer Schlafapnoe spricht man wenn im Schlaf pro Stunde mehr als 5 Atempausen auftreten, die länger als 10 Sekunden dauern.
Die periphere obstruktive Schlafapnoe wird durch Verschluss oder Verengung der oberen Atemwege hervorgerufen. Die zentrale Apnoe entsteht als Folge eines fehlenden Impulses durch das Atemzentrum.
Gemessen wird mit einem speziellen Gerät – einem sog. Apnoescreen – während der Nacht zu hause.
Im Apnoescreen kann man die Atmung, die Sauerstoffsättigung, den Puls und die Körperlage messen. Zusätzliche Optionen bei spezieller Fragestellung sind die Brustwand- und Bauchwanddehnung durch die Atmung, evtl. auch die Schnarchgeräusche sowie die Armbewegungen.
Die Behandlung richtet sich nach den Ursachen und dem Schweregrad.
Bei einem schweren obstruktiven Schlafapnoesyndrom ist meistens eine druckaufbauende Maske, häufig eine sog. cPAP Maske in der Lage einen erholsamen Schlaf wieder herzustellen. |